Hafenpraxis Hamburg
Dr. med. Clara C Schlaich und Dr. med. Eike Beyer
27.06.2026 30 min
Zusammenfassung & Show Notes
Dr. med. Clara C. Schlaich und Dr. med. Eike Beyer sind heute im Podcast zu hören. Die beiden Mediziner der Hafenpraxis sprechen über ihren außergewöhnlichen Arbeitsalltag zwischen Hafen, Seefahrt und moderner Medizin.
Wie versorgt man Crew-Mitglieder aus aller Welt? Welche gesundheitlichen Herausforderungen bringt das Leben an Bord mit sich? Und warum ist die Schifffahrtsmedizin heute wichtiger denn je? In dieser Folge geht es um internationale Zusammenarbeit, medizinische Verantwortung im Hafen und persönliche Einblicke in einen Beruf, den viele kaum kennen – mitten im Herzen des Hamburger Hafens.
Hast du Lust in dieser außergewöhnlichen Praxis zu arbeiten? In dieser Folge erfährst du welche maritime Chance auf Dich wartet! Es gibt Möglichkeiten in dieser tollen Crew der Hafenpraxis ein neues Mitglied zu werden! Und eine Stelle für eine Auszubildende oder einen Auszubildenden wartet auf eine Bewerbung!
Hast du Lust in dieser außergewöhnlichen Praxis zu arbeiten? In dieser Folge erfährst du welche maritime Chance auf Dich wartet! Es gibt Möglichkeiten in dieser tollen Crew der Hafenpraxis ein neues Mitglied zu werden! Und eine Stelle für eine Auszubildende oder einen Auszubildenden wartet auf eine Bewerbung!
https://hafenpraxis-hamburg.de/
Dies ist Folge 112 in Brittas Hafen Podcast
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Transkript
Moin und Hallo! Herzlich willkommen zur neuen Folge in Brittas Hafen Podcast.
Dein Podcast über ungewöhnliche Berufe mit echten Persönlichkeiten und maritimen Chancen.
Wie schön, dass du heute dabei bist. Ich bin Britta.
Vor kurzem gab es eine Veranstaltung, um Spenden für die Seemannsmission zu sammeln.
Frau Dr. Clara C. Schlaich engagiert sich als Präsidentin für die Deutsche Seemannsmission.
Sie ist Ärztin und betreibt mit ihrem Kollegen Herrn Dr. Eike Beyer die Hafenpraxis in Hamburg.
Auf dieser Veranstaltung habe ich zufällig genau gegenüber am Tisch von Frau Dr.
Clara C. Schlaich gesessen. So
kamen wir ins Plaudern und haben uns verabredet. Und heute ist es soweit.
Ich bin in der Hafenpraxis zur Podcastaufnahme eingeladen.
Arbeitsmedizin, Schifffahrtsmedizin, Tauchmedizin und mittendrin der ganz normale Hausarztalltag.
Wie wunderbar, dass es die Hamburger Hafenpraxis von Dr.
Clara C. Schlaich und Dr. Eike Beyer gibt. Im Wartezimmer sitzen manchmal Kapitäne,
Offshore-Arbeitende oder Seeleute aus aller Welt neben den Nachbarn der Hafenpraxis.
Unser Podcastgespräch habe ich direkt in der Hafenpraxis aufgenommen.
Bevor die Aufnahme losging, habe ich im Wartezimmer gewartet.
Und dabei habe ich vier junge Frauen kennengelernt.
Die vier sind jetzt auf drei verschiedenen AIDA-Schiffen unterwegs.
Sie waren in der Praxis, um eine ärztliche Bescheinigung für ihre große Reise zu bekommen.
Worum es bei diesen Untersuchungen für Seeleute geht, das erfährst du in diesem Podcast.
Ein besonderes Highlight, in dieser Hafenpraxis gibt es gleich mehrere maritime
Chancen, eine Azubistelle und mehrere Stellen für Mitarbeitende,
die Lust haben, in der außergewöhnlichen Hafenpraxis zu arbeiten.
Unterstützt wird dieser Podcast von der Fairplay Towage Group.
Vielen Dank dafür. Strong Connection. Los geht's.
Hallo, ich freue mich sehr, dass ich heute Gast in der Hafenpraxis sein darf.
Mir gegenüber sitzen Dr.
Clara C. Schlaich und Dr. Eike Beyer. Wir haben uns vor dem Gespräch darauf geeinigt,
dass ich du sagen darf, hallo Clara.
Hallo Britta, wir sind gespannt auf das Gespräch.
Hallo Eike. Hallo Britta, vielen Dank, dass du uns bei dem Podcast
berücksichtigt hast und wir freuen uns drauf.
Clara, unter deinem Namen steht, dass du an der John Hopkins Universität in den USA studiert hast.
Das ist ja eine Spitzenuni in Baltimore.
Viele Nobelpreisträger, habe ich gelesen, sind aus der Uni hervorgegangen. Wie kam das eigentlich?
Also es heißt Johns Hopkins, übrigens, Universität.
Ich hatte schon im Studium mich interessiert für Infektionsepidemiologie,
also die Ausbreitung von Infektionskrankheiten in Bevölkerungen und später habe
ich mich dann dafür interessiert für die Ausbreitung von Infektionskrankheiten
im Schiffs- und Flugverkehr.
Und diese frühe Begeisterung für die Bevölkerungswissenschaft führte mich dann nach Johns Hopkins.
Damals gab es noch ein Stipendienprogramm für die USA, weil das in Deutschland
als Fachgebiet nicht etabliert war.
Aber der öffentliche Gesundheitsdienst ist eigentlich im Nachgang zum Nationalsozialismus
eher klein gehalten worden, weil man das, ja, hat sich einfach nicht entwickelt als Wissenschaft.
Und ich hatte die Chance, mich damals zu bewerben auf ein Stipendium und hatte
dann das große Glück, dort zu studieren, mich auszubilden als Infektionsepidemiologin
und auch ein paar Jahre dort zu forschen und eine Tochter dort zu gebären.
Wow, so viel passiert in den USA und dann so weit weg von zu Hause.
War eine gute Zeit. Sehr gute und sehr prägende Zeit und natürlich absolut spannend,
was damals schon geforscht wurde dort.
Das war ja ganz schön mutig, nach Amerika zu gehen. Und dann zu so einem Thema.
Also für mich ist das ja ein Thema, das so riesig ist, weil man so viel darüber forschen kann.
Also gerade nach Corona hat man ja noch mal als Normalbürger so ein ganz anderes Bild.
Jetzt weiß jeder, was das ist.
Infektion. Was war denn das Schwierigste in Amerika?
Das kann ich gar nicht erinnern, dass das schwierig war. Es ist für Ärzte,
junge Ärzte natürlich ein Traum, in die USA gehen zu können.
Also damals war das noch wirklich ein Traum, weil einfach die Wissenschaft dort
schon immer sehr innovativ ist und sehr modern.
Und es war, ja, es ist ein ganz großes Privileg.
Es hat Spaß gemacht, dort zu leben, muss ich sagen.
Also eigentlich mehr Begeisterung als alles andere.
Also ich habe später dann ja auch dort gearbeitet eine Zeit lang in der Klinik.
Zum Beispiel habe ich noch eine weitere Schwangerschaft erlebt.
Es gibt zum Beispiel keinen Mutterschutz und solche Dinge.
Aber das habe ich gar nicht so als schwierig erlebt. Das war eine tolle und
interessante Zeit für mich.
Eike, du hast in Deutschland studiert, habe ich gelesen,
auf der Internetseite konnte ich Städte wie Frankfurt am Main,
Duisburg, Essen und Langen lesen und danach lese ich dann 2012 bis
2017 Schiffsarzt AIDA Cruises,
Sprechstunde und Gesundheitsversorgung für ca.
3000 Gäste und Crewmitglieder Notfallversorgung .
Richtig, das ist richtig. Das Studium war tatsächlich so, dass ich über Umwege
quasi durch Deutschland gegangen bin.
Ich habe nach dem Physikum, also nach zwei Jahren, ein Jahr aufgehört und meinen
Zivildienst zwischendurch gemacht und habe dann nochmal mein Studium weiter fortgesetzt in Essen,
bin dann zum Arbeiten nach Frankfurt gekommen und habe dann sozusagen über die
Notfallmedizin und auch über die Allgemeinmedizin, wo ich damals bei einem Kollegen
hospitiert habe in der Praxis, in Bocholt wiederum in Nordrhein-Westfalen.
Also ich bin ganz kräftig rumgekommen, bis ich draufgekommen,
dass das auf dem Schiff arbeiten eigentlich eine ganz tolle Sache wäre.
Ich könnte mich doch da mal bewerben.
Und dann hatte ich tatsächlich die Zusage von Aida Cruises damals gekriegt.
Das waren die Voraussetzungen, die ich mitgebracht habe und habe gesagt,
ich gucke es mir mal an, mal gucken, wie lange man das macht.
Und ich habe es tatsächlich von 2012
bis 2017 gemacht und es war eine sehr interessante und spannende Zeit, ja.
Für 3000 Gäste zuständig sein?
Es ist so, man denkt immer so, auf so einem Kreuzfahrtschiff,
das, was man hat, ist ja so ein bisschen Seekrankheit.
Vielleicht noch, wenn jemand Befindlichkeitsstörungen hat oder eine Erkältung hat.
Aber bei 3000 Leuten, du sagst es, es ist wie ein kleines Dorf hier in Deutschland auch.
Und da kann alles Mögliche passieren. Denn die Crewmitglieder sind bis zu zehn Monate an Bord.
Du bist da der Hausarztsersatz. Du bist für manche Gäste auch Ansprechpartner,
wenn die keine Medikamente mehr haben. Aber auch wenn da wirklich schlimme Sachen
passieren, wie zum Beispiel Herzinfarkte oder wenn sich jemand auch mal was
bricht, das kann ja genauso gut vorkommen wie halt in der kleinen Stadt auch.
Bloß, dass du auf schwimmendem Boden unterwegs bist in dem Fall.
Ich habe das gelesen, du sprichst Englisch, Französisch, Niederländisch,
Italienisch und Schwedisch.
Ja, also Englisch, Französisch und Niederländisch spreche ich tatsächlich auch ziemlich gut.
Schwedisch und Italienisch kann ich mich soweit verständigen,
dass ich da auch durchkomme und mich mit den Leuten auch unterhalten kann.
Und ja, das hilft tatsächlich auch so bei der Arbeit immer ganz gut.
Niederländisch und Französisch habe ich damals über meine Tätigkeit
im praktischen Jahr, im letzten Studienjahr, in Belgien sehr viel nutzen können.
Ich habe auch einen Teil meines Studiums in Paris verbracht.
Also da konnte man dann Französisch und Niederländisch sehr gut einbringen.
Und das Schöne ist jetzt auch, jedes Mal, wenn man da wieder hinfährt,
ist das immer eine gute Möglichkeit, noch in der Sprache zu bleiben.
Ich war letztes Wochen in Holland und das war wunderbar, dann nochmal wieder
Niederländisch sprechen zu können, wenn man einfach so in der Sprache dann drin
bleibt und das Ganze nicht verlernt.
3.000 Gäste und Crewmitglieder an Bord. Gibt es nur einen einzigen Arzt?
es kommt darauf an. Zu meiner Zeit, als ich gefahren bin,
waren mindestens zwei Ärzte an Bord.
Auf den ganz großen Schiffen, die jetzt da sind, sind sogar noch mehr Ärzte
da und man hat sich tatsächlich abgewechselt.
Man hatte Sprechzeiten, man hatte feste Sprechzeiten für die Gäste und auch für die Crew.
Und je nachdem, wie das aufkommen war, hat man diese Sprechzeiten entweder gemeinsam
gemacht oder man hat sie alleine gemacht. dass der Kollege, die Kollegin,
mit der man zusammengearbeitet hat, dann immer noch on-call damit bei war.
Und wenn irgendwas ist, konnte man immer noch Verstärkung rufen sozusagen.
Also man war nie ganz alleine. Man hatte auch immer ein Team von Arzthelferinnen,
von Krankenschwestern mit an Bord, mit denen man zusammengearbeitet hat.
Also es war ein richtig kleines Hospital-Team dann.
Nach der Zeit als Arzt auf einem Kreuzfahrtschiff warst du Head of Medical Services
bei Carnival Maritime in Hamburg. Was macht man da genau?
Genau, das war dann tatsächlich sozusagen die stellvertretende medizinische
Leitung an Land für die AIDA-Schiffe.
Man koordiniert sehr viel, man macht verschiedene Prozeduren,
man geht verschiedene Prozeduren durch, hinterfragt manche Prozesse,
die an Bord ablaufen und versucht das sozusagen zu vereinheitlichen,
eine einheitliche Linie für alle Schiffe zu finden.
Man geht die Medikamentenliste durch, ob die Medikamente an Bord so umgesetzt
werden können oder ob man gegebenenfalls andere Medikamente braucht.
Man beschafft oder es müssen neue Geräte getestet werden, die vielleicht leistungsstärker
sind als die Geräte, die jetzt an Bord sind.
Man ist für den Rekrutierungsprozess mitverantwortlich. Das heißt,
man sucht auch Kollegen aus, die sich beworben haben, macht mit den Bewerbungsgespräche
solche Sachen. Es ist quasi gar nicht richtig mehr, also es ist kein Ansprechpart.
Für die Ärzte.
Man ist auch ansprechpart, genau, richtig. Aber es ist halt tatsächlich kein
eigentlicher Arztjob mehr, sondern man ist sozusagen im Büro tätig.
Dann habe ich noch gelesen, 2000 bis 2006. Clara, bist du Seuchenreferentin
der Gesundheitsbehörde Hamburg gewesen?
Bis 2006 habe ich an Corona noch gar nicht gedacht.
Aber wie sieht das mit dir aus? Hast du an sowas schon gedacht?
Hast du gedacht, dass sowas vielleicht kommen wird?
Also Seuchenreferentin ist sozusagen die Referentin im Ministerium,
die für die Umsetzung des Infektionsschutzgesetzes zuständig ist und das hieß
davor Bundesseuchengesetz.
Und das geht um die Ausbreitung von Infektionskrankheiten in Deutschland.
Und dann natürlich auch weltweit. Und als ich Seuchenreferentin wurde,
gab es tatsächlich schon die SARS-1-Pandemie.
Also da gab es schon, wir reden ja von SARS-2 jetzt bei der Corona-Pandemie,
es gab schon den Vorläufer und das war dann tatsächlich 2002.
Also ganz früh, ich erinnere mich heute, dass ein Fax kam ins Gesundheitsministerium,
also in die Gesundheitsbehörde in Hamburg und da ging es um dieses SARS-1-Virus.
Das ist quasi der Vorläufer jetzt des SARS-2 gewesen.
Das war auch schon schlimm. Es gab auch schon ähnliche Ausbrüche in Hongkong.
Es war nun nicht ganz so tödlich und weltumspannend. Von daher wussten wir das
und da ging es dann auch schon los mit Influenza-Pandemie-Planungen.
Ich habe damals die Pocken, da damals hatte man Angst, dass aus dem Irak Bioterror kommt, Biowaffen.
Und das war schon sehr präsent und durch SARS-1 bin ich eigentlich sogar,
wenn man so in die Schiffer zur Medizin gekommen war, da spielten dann schon
die Flugzeuge und die Schiffe eine Rolle in der Verteilung der Viren.
Und dann habe ich mich irgendwann dafür interessiert, nach ein paar Jahren wurde
dann der Posten des Hafenärztlichen Dienstes, Leitung des Hafenärztlichen Dienstes
in Hamburg ausgeschrieben,
gehörte auch zur Behörde und das war dann sozusagen mein Interesse.
Also es ging gar nicht um Schifffahrtsmedizin, was mich so sehr interessierte,
sondern es ging um dieses Ausbreitung von Seuchen im Reiseverkehr.
Ja, insofern doch, das war klar. Es gab ja auch schon immer,
also schon lange, viele Jahre lang die Pandemieplanung vom Bund,
von der WHO, von den Bundesländern.
An denen habe ich auch mitgewirkt.
Aber dann waren wir dann doch nicht gut genug vorbereitet, muss man sagen,
auf die SARS-Pandemie, auch insbesondere nicht in der Schifffahrt.
Andererseits, wie wunderbar, dass es Menschen gibt, die sich schon so lange
damit beschäftigt haben und schon so viel Wissen hatten.
Ja, nicht nur ich. Ich meine, natürlich auch gerade bei der WHO ist das ja sozusagen schon ganz lange.
Die Pockenausrottung, die Polio-Ausrottung ist im Prinzip ein Fachgebiet,
ein weltweites Fachgebiet mit sehr spezialisierten Menschen.
Und in die Öffentlichkeit ist es jetzt erst eigentlich durch die Corona-Pandemie
so richtig gelangt als Thema.
Jetzt hast du schon das Wort Schifffahrtsmedizin gesagt. Schifffahrtsmedizin
ist ja wirklich was ganz Außergewöhnliches.
Mit 3F.
Mit 3F. Und ich durfte mich hier in die Praxis umgucken, mir wurde gezeigt,
was für Untersuchungen und so weiter und einen Impfschrank der Impfmitteln
und so weiter hier steht.
Schifffahrtsmedizin, was genau für steht man darunter?
Da hast du eigentlich unseren dritten Punkt, der uns auch noch mit ausmacht,
gerade noch unterschlagen, weil der sozusagen das Ganze noch mit widerspiegelt,
weil das Ganze die Verbindung noch viel besser darstellt.
Wir sind ja die Arbeitsmedizin, die Schifffahrtsmedizin und die Hausarztmedizin.
Und die Schifffahrtsmedizin ist sozusagen das Bindeglied eigentlich zwischen beiden Bereichen,
denn wir betreuen die Seeleute sowohl für Untersuchungen, die sie brauchen,
um auf dem Schiff arbeiten zu können, wie zum Beispiel die Seediensttauglichkeiten
oder bestimmte Aufstiegsuntersuchungen, die manche Reeder reinhaben wollen.
Wir betreuen die Seeleute aber auch unter dem hausärztlichen Aspekt.
Das heißt, wenn ein Schiff eine kranke Seefrau, einen kranken Seemann hat und möchte
gerne eine landseitige Behandlung für diesen Seemann haben, ist es ja oft unheimlich
schwierig, einen geeigneten Arzt dafür zu finden.
Die kommen hier an, sprechen vielleicht kein Wort Deutsch, sind irgendwo sonst,
JWD im Hafen, wissen nicht, wie sie hierher kommen sollen. Und da sind wir sozusagen
das Bindeglied, wo wir sagen, wir haben uns auf die Fahnen geschrieben,
für diese Seeleute auch die medizinische Behandlung bieten zu können.
Und da gehört unter anderem der große Impfkühlschrank zu, was du gezeigt hast.
Denn das liegt uns natürlich am Herzen, dass wir die Leute entsprechend dann
auch fit machen, nicht nur geeignet machen, aber auch körperlich fit machen,
dass sie ihre Tätigkeit weiter ausüben können.
Wie bringt man das denn alles unter einen Hut?
Mit ganz viel Enthusiasmus und einer ganz tollen Praxispartnerin.
Das heißt, wir gehen da wirklich beide mit dem gleichen Herzblut ran an die
Sache, muss man ganz klar so sagen.
Unser Ziel ist wirklich, dass wir versuchen, den Seeleuten die Arbeit an Bord
so angenehm wie möglich zu machen.
Ich glaube, das machen wir beide mit dem nötigen Herzblut. Wir haben unsere
Sprechstunden entsprechend organisiert.
Das heißt, wir haben natürlich unsere arbeitsmedizinische Sprechstunde,
wir haben unsere hausärztliche Sprechstunde, aber die Seeleute nehmen tatsächlich
immer eine ganz besondere Stellung ein.
Das heißt, wenn die Schiffe uns anschreiben, dann wissen unsere Damen auch Bescheid,
dass die entsprechend auch ihre Termine so kriegen, dass sie nicht lange warten müssen.
Denn man kann ja oft nicht so planen, dass man sagt, doch kommen Sie mal in
zwei Tagen, dann ist das Schiff oft schon wieder abgelegt, sondern dass die
tatsächlich auch ihre Termine rechtzeitig kriegen und von uns entsprechend gebahnt werden da.
Ich möchte aber nochmal sagen, die Schifffahrtsmedizin ist kein Fachgebiet wie
die Innere Medizin oder die Chirurgie, ist eigentlich eine Hamburgensie.
Weil der erste große Schifffahrtsmediziner Hamburgs ist Bernhard Nocht.
Der hat das Institut für Schifffahrts- und Tropenmedizin, das heutige Bernhard
Nocht-Institut, gegründet und hat schon, war ja selber Schiffsarzt,
wahnbrechende Vorlesungen über Schiffsmedizin gehalten, für Schiffsärzte eigentlich, muss man sagen.
Und später ist dann die Schifffahrtsmedizin von der Tropenmedizin übergegangen
in die Arbeitsmedizin, ans Zentraleninstitut für Arbeitsmedizin,
maritime Medizin, an den Lehrstuhl für Arbeitsmedizin, weil man dachte,
die Infektionskrankheiten spielen keine Rolle mehr in der Schifffahrt.
Tuberkulose, Malaria, Cholera, was es da alles gab und so weiter.
Das hat sich als Trugschluss rausgewiesen, erwiesen muss man sagen,
spätestens bei Corona wissen wir das.
Und so ist die Schifffahrtsmedizin dann auch universitär hier verankert und
das ist schon was sehr Hamburgisches.
Da haben die norddeutschen Länder sich da zusammengeschlossen.
Hier wird Forschung gemacht für Schifffahrtsmedizin, da war ich persönlich auch
beteiligt viele Jahre in dem Institut.
Und wir betreiben nun eine Schifffahrtsmedizin,
die sich halt im Bereich der Arbeitsmedizin, der inneren Medizin auf die Schifffahrt
mit ihrer Logistik und mit dem, wie sie funktioniert, einstellt.
Es ist kein eigenes Fachgebiet, wo man eine Facharztprüfung ablegt.
Es ist eine Medizin in einem gewissen Kontext von Schiff und Hafen.
Es gibt so ein paar Vorgaben, was solche Institutionen enthalten sollten,
dass die Leute Englisch sprechen, das machen wir beide, dass sie schnellstmöglich
einen Termin kriegen, dass man gegebenenfalls weitere Termine bahnt.
Es gibt so ein paar Voraussetzungen, die wir bei uns in der Praxis hier auch
gut und gerne erfüllen können.
Und arbeitsmedizinisch gibt es da ja auch Vorgaben, was für die Seediensttauglichkeit
und so weiter gemacht werden muss.
Ich habe gerade gelernt, es geht um Augen und Ohren und auch um den Umfang des Körpers.
Also im großen Sinne ja, es wird natürlich geguckt, das macht sich nicht nur
ein Auge und Ohr fest, also es muss tatsächlich jemand eine Seediensttauglichkeit,
er muss geeignet sein an Bord arbeiten zu können.
Ja, genau. Wie geht denn das jetzt mit dem Impfen, wenn ein Seemann,
eine Seefrau hier geimpft wird?
Da gibt es ja eigentlich normalerweise so Folgetermine, die können die dann
ja gar nicht immer einhalten, weil die dann auf See sind. Wie funktioniert das denn?
Ja, das haben wir bei Corona ganz bitterlich eigentlich gemerkt,
dass das ganz schwierig war mit den, es waren ja immer zwei Impfungen,
je nachdem, welcher Impfstoff es war, es gab auch einen mit einen.
Also es gibt einerseits ein Netzwerk schon auch von Praxen, mit denen wir zusammenarbeiten
und die auch die Schiffsagenten natürlich kennen, die die dann anlaufen können.
Im Alltag, muss man sagen, der Seeschifffahrt spielt für die Seeleute,
vor allem die Geldfieberimpfung, jetzt eine Rolle.
Und für die Kreuzschifffahrtimpfungen wie Masern, Windpocken und Grippe,
das müssen sie meistens schon mitbringen, bevor sie überhaupt an Bord gehen.
Und viele andere sinnvolle Reisemedizinische Impfungen, muss man sagen,
spielen eine geringe Rolle, also die Reeder werden nicht,
sozusagen einen umfassenden Impfschutz der Seeleute gewährleisten,
wie man es jetzt in der Reisemedizin oder wie du es jetzt kennst,
bei deinen Servicetechnikern, die in alle Welt gehen.
So nicht, sondern es wird eigentlich immer nur das Minimum vorgesehen.
Ich würde das nochmal ergänzen.
Wir hatten hier zu Corona-Zeiten zum Beispiel chinesische Seeleute,
die eine Cholera Auffrischung brauchten.
Das bei denen einen sehr hohen Stellenwert hat, was in Deutschland eher nur
für bestimmte Länder ist. Die Chinesen haben da sehr viel Wert drauf gelegt.
Die sind dann hier zu Corona-Zeiten im Schutzanzug mit Schutzmaske und allem
drum und dran angekommen, haben hier dann im Wartezimmer gesessen neben den
Hausarztpatienten und war natürlich dann auch ein spannendes Bild.
Unsere Hausarztpatienten guckten dann etwas seltsam, aber die mussten damals
natürlich alle Schutzmaßnahmen einhalten, weil sie große Angst hatten,
dass sich das an Bord weiter verbreitet hatte.
Aber das macht hier so ein bisschen auch den Reiz der Hafenpraxis aus,
Dass wir die Seeleute hier haben im Blaumann oder teilweise in Uniform hier
sitzen, neben den normalen allgemeinmedizinischen Patienten.
Ja, das ist einfach das bunte Miteinander hier.
Aber ich möchte mal sagen, dieses Thema Nachuntersuchung ist vielleicht für
die Impfungen gar nicht so problematisch, weil das sehr planbar ist und auch
oft schon vor Antritt der Seereise abgeschlossen sein muss.
Corona war da natürlich eine Notsituation, eine Sondersituation mit vielen Problemen.
Aber es ist natürlich ganz typisch ein Hausarztpatient, der Bauchschmerzen hat,
dann sagt man, komm wieder, wenn es nicht besser wird oder beim Husten oder
irgendwas. Das können wir natürlich nicht.
Hier muss entschieden werden, kann der Seemann, die Seefrau zurück an Bord?
Und wenn ja, wo würde dann eine Nachuntersuchung stattfinden?
Und deshalb ist es schon nochmal eine ganz andere Art von Medizin. Man wird...
Ganz klar, wenn jemand jetzt auf eine Atlantikpassage geht und die Möglichkeit
der Verschlechterung besteht, wird man den eher unfit for duty machen und sagen,
nee, du musst einmal hierbleiben.
Also das hat viele rechtliche, versicherungsrechtliche, menschliche,
vertragliche Aspekte, weil natürlich diese Nachuntersuchung nicht so ohne weiteres möglich ist.
Und selbst wenn ein anderer Hafen angelaufen wird, weiß man natürlich auch zum
Teil gar nicht weltweit, Das kennst du selber aus deiner Arbeit.
Wie ist die Qualität da vor Ort?
Klappt das, also wenn wir da nicht Kooperationspartner haben?
Aber darauf kann man sich ja auch nicht verlassen. Die Schifffahrtsrouten können
sich ja auch ändern. Du weißt ja gar nicht, ob die da wirklich den nächsten Hafen auch anlaufen.
Manchmal steht der ja auch gar nicht fest.
Da steht ja auch gar nicht fest.
Vielleicht fährt das schiff nicht Linien-Schifffahrt, sondern ein Tramp-Schifffahrt.
Richtig. Da weiß man das ja gar nicht.
Und du hast es eben schon gesagt, man muss auch immer dann aufpassen.
Hier in Deutschland ist es ja so, wenn jemand eine Erkältung hat,
dann schreibt man ihm mal für zwei, drei Tage krank, dass er sich einfach schön erholen kann.
Und das ist auf dem Schiff oft zum Beispiel nicht mehr möglich,
weil er dadurch keine Kosten für den Räder oder für den Schiffseigner reinbringt, der kranke Seemann.
Und dann muss überlegt werden, ist es vielleicht sinnvoll, dass er ganz an Land
bleibt und vielleicht wieder nach Hause geht oder wieder nach Hause zurückgebracht
wird und dort sich auskuriert und dann wieder aufs Schiff zurückgeht.
Oder gibt es da andere Möglichkeiten, den Seemann entsprechend zu versorgen?
Sowas muss man immer im Hinterkopf behalten, wenn es darum geht,
zum Beispiel jemanden für ein paar Tage mal rauszunehmen von der Arbeit,
dass er sich erholen kann.
Und es ist natürlich ein großer Unterschied, ob es ein Frachtschiff ist,
wo du keinen Arzt an Bord hast oder ein Kreuzfahrtschiff, wo man ärztlich nachuntersuchen kann.
Aber im Grunde hat natürlich weder der Reeder noch der Kapitän Interesse dran,
eine gesundheitlich instabile Person an Bord zu haben und diese Leute natürlich auch nicht.
Bis hin dazu, dass man natürlich anstecken kann. Die Leute leben ja wie in einer Hausgemeinschaft.
Das war schon mal ein erster Eindruck von der Hafenpraxis. Und wenn du jetzt
denkst, das interessiert mich, hier kommt deine maritime Chance.
Wir gucken immer, was wir machen können. Also wir freuen uns über jede Bewerbung,
die reinkommt. Wir gucken die auch alle durch und wir melden uns auch bei allen.
Also das landet nicht bei uns irgendwo in der Schublade unter Fernerliefen,
sondern wir gucken uns das durch. Und wir freuen uns, ja, wir freuen uns gerne,
wenn uns noch jemand unterstützten würde.
Also gerne eine Mail schreiben an owner@hafenpraxis-hamburg.de,
OWNER@hafenpraxis-hamburg.de.
Und Frau Dr. Schleich, ich gucke uns gerne die Bewerbung durch.
Auch Querensteiger sind bei uns immer willkommen, denn wichtig ist einfach,
dass man das Herz am rechten Fleck
hat und dass wir hier als Team zusammenarbeiten. Das ist ganz wichtig.
Gibt es denn jetzt aktuell auch eine Stelle, wo wirklich jemand spontan gesucht wird?
Ja, ja.
Welche ist es denn?
Das ist eine Stelle als medizinische Fachangestellte, beziehungsweise im medizinischen
Bereich, sowohl in der Arbeitsmedizin als auch gegebenenfalls in der Hausarztpraxis mit.
Und da freuen wir uns über BewerberInnen.
Und man kann auch als QuereinsteigerInnen gerne mit medizinischem Vorwissen,
aber auch sonst reinkommen, weil gerade in der Arbeitsmedizin sind es ja gar
keine kranken Personen, es hat einen hohen Verwaltungsanteil auch.
Also wir suchen eigentlich vor allem Leute, die Spaß haben an diesem bunten Umfeld.
Die sich für Schifffahrt interessieren, ein bisschen Englisch können und flexibel sind.
Zum nächsten Netzwerk, Lehre und Forschung. Diese Praxis arbeitet ja mit dem
UKE zusammen, akademische Lehrpraxis der Uni Hamburg.
Ich habe gesehen, dass es hier eine duale Studentin in dieser Praxis gibt.
Weiterbildung, Lehre und Forschung scheint mir hier echt ein wichtiges Thema zu sein.
Ist auch ein großes Anliegen von uns, muss man ganz klar so sagen.
Dass wir versuchen natürlich auch unseren Praxisgeist, und natürlich auch unsere
Motivation an jüngere Kollegen weiterzugeben, mitzugeben und sind deswegen auch
entsprechend vernetzt.
Sowohl mit dem UKE sind wir vernetzt, als auch mit der MSH hier in Hamburg.
Das heißt, wir haben eine duale Studentin.
Das heißt, wir haben Studierende aus ganz Deutschland kommen hier tatsächlich.
Wir haben hier einen Teil von ihren Praktika, die sie im Rahmen ihres Studiums
machen müssen, ableisten wollen.
Wir hatten jetzt gerade vor ein paar Wochen jemanden aus Aachen hier,
die für einige Wochen bei uns famuliert hat.
Der hat das unheimlich Spaß gemacht, so mal was ganz anderes zu sehen.
Und ja, es ist einfach schön. Wir lernen dadurch auch immer nochmal neue Sachen
kennen. Aber wir versuchen natürlich ganz klar, uns da entsprechend mit einzubringen
und unseren Grundgedanken da auch weiterzubringen.
Also wir bilden Azubis aus als
MFAs sehr gerne und wir betreuen gerne Studenten. Es macht einen besser.
Man muss immer wieder was erklären, muss nachlesen. Die jungen Leute bringen
auch neue Aspekte rein, das muss man sagen.
Also das bringt Spaß. Wir haben da viel Übung drin und natürlich sind wir sehr
beliebt auch, Auch weil dieses Hafenumfeld, das zieht die jungen Studentinnen und Studenten an.
Und die Werksstudentin, das ist was ganz Neues, muss man sagen.
Es ist natürlich auch in der Praxis wie bei uns der einen Anteil IT,
Qualitätsmanagement, also ein QM-System aufzubauen.
Solche Themen spielen natürlich eine große Rolle im Hintergrund.
Und da haben wir uns einfach getraut, nochmal zu sagen, wir gucken nochmal in
eine andere Richtung im Bereich Werksstudenten, jetzt eine Studentin der Gesundheitsökonomie,
weil diese Themen wie Qualitätsmanagement, IT,
aber vielleicht auch mal soziale Medien bedienen,
dass da haben weder die Ärztinnen und Ärzte noch die MFAs wirklich Zeit zu und auch die Ausbildung.
Und die jungen Leute, die bringen einfach Begabung und Dinge rein,
von denen wir einfach nur profitieren können.
Das ist super, das ist ein neuer Versuch, den wir hier machen und ich denke,
das bewährt sich doch für uns auch nochmal so einen neuen Aspekt reinzukriegen
mit diesem dualen Studium.
Da muss eine schöne Sache mit dem Werkstudentinnen hin. Da muss man immer flexibel bleiben mit allem.
Und die Digitalisierung ist ja eine ganz große Herausforderung für Arztpraxen auch.
Wir haben uns ja da vorgenommen, auf der Welle vorne zu schwimmen und wirklich
da jeden Schritt mitzumachen.
Natürlich unter Sicherung jeder Art von Datenschutz und Datensicherheit.
Und das fordert schon auch eine Menge Kräfte, das immer wirklich top zu halten.
Und da kann man gut Unterstützung von jungen Leuten brauchen.
Man kann sich gerne bei uns auch für Fa mulatoren oder auch für Praktika melden.
Wir müssen gucken, weil wir natürlich sehr viele Anfragen haben,
inwieweit das auch reinpasst, inwieweit wir es auch zusagen können, so ein Praktikum.
Aber auch hier gilt, wir beantworten alle Mails. Also wenn sich bei uns jemand
meldet, kriegt er auch eine Antwort.
Und wir suchen aktuell auch eine Azubine oder einen Azubi, gerne auch einen
jungen Mann als medizinischer Fachangestellter oder Fachangestellte,
die Lust haben, ganz von der Pike auf den Beruf zu lernen.
Können auch gerne Leute sein, die vielleicht später studieren wollen, das macht nichts.
Also da haben wir auch Platz nochmal für jemanden.
Ausbildungsbeginn 1.8. oder?
Ausbildungsbeginn 1.8. oder 1.2.
Die Kontaktadresse inklusive E-Mail und einem Link zur Internetseite der Hafenpraxis
findest du in den Show Notes.
Die Hafenpraxis befindet sich übrigens in der Shanghai Allee in der HafenCity.
Jetzt haben wir noch gar nicht über die Untersuchungen für Lotsen,
für Taucher und für Offshore-Mitarbeitende gesprochen.
Und es gibt noch ein so spannendes Thema und dabei geht es um Afrika. Frau Dr.
Clara C. Schlaich war 2012 bis 2014 Head of Medicine im Karmusu Central Hospital
Lilongwe, Universität Malawi in Afrika.
Lilongwe ist die Hauptstadt von Malawi und Malawi ist ein Binnenstaat in Südostafrika.
Seit dem 6. Juli 1964 unabhängig vom Vereinigten Königreich.
Das Land liegt zwischen Tansania, Mosambik und Sambia.
Ein sehr außergewöhnlicher Arbeitsplatz und darüber wollte ich natürlich mehr
wissen. Hier schon mal ein kurzer Ausschnitt.
In Malawi. Wie kam das denn? Ja, ich habe schon eine lange Affinität zu Afrika.
Mein erster Mann kommt aus Togo. Ich habe vier Kinder, vier afro-deutsche Kinder.
Und habe das eigentlich lange vorgehabt, nochmal sozusagen in den Tropen zu
arbeiten, als Infektiologin.
Und die erste Ehe zerbrach, so ist das.
Und dann habe ich gedacht, jetzt nehme ich die Gelegenheit wahr und mache eine Zäsur.
Und wollte dann eigentlich mit der Tropenklinik, mit der ich sehr verbunden
bin, mit dem Bernhard-Nacht-Institut nach Kumasi gehen.
Das wäre aber eine Stelle gewesen, wo man nonstop für eine große wissenschaftliche
Studie durch viele Länder hätte reisen müssen.
Und da dachte ich, mit vier kleinen Kindern als alleinerziehende Mama,
das wird doch ein bisschen zu viel.
Und dann wurde mir diese Stelle in Malawi angeboten, ein Land,
das ich gar nicht kannte, in Südostafrika.
Aber ich habe mich dann erkundigt und habe gehört, dass es ein ganz friedliches
Land ist. Und dann wurde mir diese Stelle dort angeboten mit der GEZ,
die Deutsche Entwicklungshilfeorganisation, eine sehr schöne Stelle in der dortigen Hauptstadt Lilongwe.
Und die Aufgabe war, einen Campus, also einen Lehrcampus der Universität aufzubauen.
Es war vor allem eine universitäre Stelle, aber auch eine Klinikleitung und
es war eine wahnsinnig schöne Zeit für uns alle als Familie.
Es gibt noch einen weiteren spannenden neuen Schwerpunkt in der Hafenpraxis.
Beratung für Firmen, die in Afrika arbeiten möchten oder die Mitarbeiter nach Afrika schicken.
Dabei geht es natürlich um Health and Safety, also Gesundheit und Sicherheit
und insbesondere um kleine und mittlere Unternehmen.
All das hörst du in der zweiten Folge mit Dr. Clara C. Schlaich und Dr. Eike Beyer.
Vielen Dank, dass du bis hierher dran geblieben bist. Ich freue mich über deinen
Like oder deinen Kommentar und ich freue mich, wenn du nächstes Mal wieder dabei
bist. Bis dahin. Tschüss.
Dr. Clara Dr. Schlaich
00:02:14
Dr. Eike Beyer
00:02:16
Britta
00:02:24
Dr. Clara Dr. Schlaich
00:02:39
Britta
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Dr. Clara Dr. Schlaich
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Britta
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Dr. Clara Dr. Schlaich
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Britta
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Dr. Clara Dr. Schlaich
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Britta
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Dr. Clara Dr. Schlaich
00:04:38
Britta
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Dr. Eike Beyer
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Britta
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Dr. Eike Beyer
00:06:15
Britta
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Dr. Eike Beyer
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Britta
00:07:41
Dr. Eike Beyer
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Britta
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Dr. Eike Beyer
00:08:39
Dr. Clara Dr. Schlaich
00:09:30
Dr. Eike Beyer
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Britta
00:09:39
Dr. Clara Dr. Schlaich
00:09:55
Britta
00:12:08
Dr. Clara Dr. Schlaich
00:12:13
Britta
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Dr. Clara Dr. Schlaich
00:12:38
Britta
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Dr. Eike Beyer
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Britta
00:14:14
Dr. Eike Beyer
00:14:16
Dr. Clara Dr. Schlaich
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Dr. Eike Beyer
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Britta
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Dr. Eike Beyer
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Britta
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Dr. Clara Dr. Schlaich
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Dr. Eike Beyer
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Dr. Clara Dr. Schlaich
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Britta
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Dr. Clara Dr. Schlaich
00:21:22
Britta
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Dr. Eike Beyer
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Dr. Clara Dr. Schlaich
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Britta
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Dr. Eike Beyer
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Britta
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Dr. Eike Beyer
00:23:33
Britta
00:23:33
Dr. Eike Beyer
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Dr. Clara Dr. Schlaich
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Britta
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Dr. Eike Beyer
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Dr. Clara Dr. Schlaich
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Dr. Eike Beyer
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Dr. Clara Dr. Schlaich
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Britta
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Dr. Clara Dr. Schlaich
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Britta
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Dr. Clara Dr. Schlaich
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Britta
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