Brittas Hafen Podcast

Britta Mueller

7000 PS

Konstantin Pohsin, Flottenkapitän, Fairplay Towage Group

12.09.2026 29 min

Zusammenfassung & Show Notes

Konstantin Pohsin, Flottenkaptän bei der FAIRPLAY TOWAGE GROUP ist in dieser Folge von Brittas Hafen Podcast zu hören. Wir sprechen über die neuen Schlepper der Fairplay Towage Group und darüber, was diese Fahrzeuge auszeichnet. Konstantin beschreibt den Bau bei Damen Shipyards, den Transport nach Hamburg sowie die technischen Besonderheiten der ASD- und RSD-Schlepper mit kompakter Bauweise, geringem Tiefgang und einer Zugkraft von rund 80 Tonnen.
Außerdem geht es um Sicherheits- und Umweltsysteme, Firefighting-Anlagen und die Eignung der Schlepper für enge Hafenbereiche. Konstantin berichtet auch von besonderen Einsätzen wie dem Schlepperballett zum Hafengeburtstag und erklärt, wie wichtig Vorbereitung, Teamarbeit und eine gute Einweisung neuer Besatzungsmitglieder an Bord sind.
Ein besonderer Einsatz: Die Anlieferung der neuen Container Brücken in Altenwerder. Das war eine sehr kniffelige Angelegenheit.

Fairplay Towage Group
Schlepper fahren ist cool, mit Konny, Pauline und Marek

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Dieser Podcast wird unterstützt von der FAIRPLAY TOWAGE GROUP - #strong connection

Transkript

Herzlich willkommen zur neuen Folge in Brittas Hafen Podcast. Schön, dass du dabei bist. Ich bin übrigens Britta. Heute geht es um meine Lieblingsschiffe, die Schlepper oder die komplette Beschreibung Seeschiffsassistenzschlepper. Die kleinen Kraftpakete faszinieren mich immer wieder. Besonders toll finde ich es, wie sie mitten auf der Elbe die großen Schiffe drehen und dann rückwärts ins Hafenbecken ziehen. Die Fairplay Towage Group hat neue Schlepper und das ist ein spannendes Thema für mich. Was ist das Besondere an diesen Schleppern? Haben sie neue Features, gerade was Sicherheit angeht? Konstantin Pohsin wird heute mein Podcast-Gesprächspartner sein und ich freue mich sehr darüber. Er ist der Flottenkapitän bei Fairplay. Ich habe ihn schon mal kennengelernt. In Folge 75 haben wir über seine Aufgaben als Flottenkapitän gesprochen und in Folge 86 haben Konny, Pauline Schirrmeister und Marek Schlömer, beide damals Azubis im zweiten Lehrjahr, mit mir über die Ausbildung zum Schiffsmechaniker bzw. zur Schiffsmechanikerin gesprochen. Die Folge heißt Schlepper fahren ist cool. Falls du diese Folgen nicht kennst, unbedingt reinhören. Die Links habe ich dir in die Show Notes gelegt. Und jetzt freue ich mich auf Neuigkeiten über nagelneue Schlepper. Und auch diese Folge wird unterstützt von der Fairplay Towage Group. Strong Connection, vielen Dank dafür. Viel Spaß, los geht's. Hallo Konny, wie schön, dich zu sehen.
Konny
00:01:39
Ja, gleichfalls, liebe Britta. Lange ist her, aber es ist nicht so lange geplant. Haben wir doch wieder hinbekommen. Schön, das freut mich auch. Danke für die Einladung.
Britta
00:01:45
Ja, vielen Dank, dass du dir jetzt die Zeit nimmst. Das ist ja gar nicht so leicht, einen Termin mit dir zu bekommen, weil du ja viel unterwegs bist. Magst du erzählen, wo du jetzt gerade herkommst?
Konny
00:01:56
Na, jetzt war ich gerade an Bord. Ich habe selber eine Woche auf dem Schlepper verbracht und zwar in Stade im Bützfleht und habe dort an den Tankschiffhafen Kollegen so ein bisschen auf den Schlepperantrieb trainiert, geschult und unterstützt, wie man so sagen will. Das habe ich quasi gemacht. Und ja, jetzt bin ich gerade nach Hause gekommen und morgen geht es dann aber nochmal nach Rostock rüber. Da habe ich auch mal ein bisschen was mit den Schleppern vor Ort zu tun in Vorbereitung für die kommende Hanse-Sail.
Britta
00:02:20
Okay, da können wir vielleicht auch nochmal d rüber ganz kurz sprechen. Aber meine Hauptfragen sind heute die über die neuen Schlepper bei Fairplay. Es gibt ja insgesamt vier Stück, habe ich herausgefunden. Erzähl doch mal, wo wurden die gebaut, wo sind die im Einsatz, was ist das Neue daran, also vielleicht eins nach dem anderen?
Konny
00:02:38
Ja, also gebaut wurden die ja bei Damen Shipyards, das ist ja eine ziemlich in der Branche bekannte Werft, die quasi weltweit einen doch relativ einheitlichen, guten Standard baut. Die Schiffe wurden teils in China und in Vietnam gebaut und sind dann mit einem Heavy Load Carrier, also quasi mit einem Schwergutschiff hier oben hochgekommen zu uns nach Hamburg, dort entaden. Und dort wurden sie dann auch in Betrieb genommen und wurden dann in die jeweiligen Häfen verteilt. Also drei Fahrzeuge sind hier bei uns in Hamburg erst mal tätig. Und ein Fahrzeug ist rüber zu den Kollegen nach Polen gegangen, um da die Kapazitäten zu decken, wie wir so sagen.
Britta
00:03:12
Das ist ja spannend. Die sind also in einem Schiff über den Ozean gefahren hierher. Das war ja gar nicht so einfach, die zu entladen. Ich habe da mal so Bilder gesehen, wie die mit dem Kran rausgehoben worden sind. Die waren ja bestimmt sehr, sehr schwer. Das war nicht so leicht, oder? Ja.
Konny
00:03:28
Ich war ja nicht dabei. Ich glaube, das war nicht so leicht, aber ich sage mir, sie haben es ja auch reingekriegt. Es ist ja so, die, die das quasi machen, da Projektladung, Schwergusschiffe, die das bedienen mit Crenen und so, das sind ja auch auf ihren Gebieten das ja Profis und die wissen schon genau, was sie tun. Also die haben ja nicht nur Schiffe in ihrem Bauch, da sind ja auch teilweise Lokomotiven, die da quer durch die Welt transportiert werden. Andere projektierte Ladungsgüter, also von daher, glaube ich, haben wir da vollstes Vertrauen gehabt. Sonst habe ich es ja auch nicht enttäuscht, soweit ich weiß.
Britta
00:03:56
Weißt du, was so ein Schlepper wiegt?
Konny
00:03:58
Nee, muss ich ehrlich sagen, was die Leergewicht haben. Aber du kannst so von circa 500 Tonnen ausgehen. Also das ist so eine grobe Richtlinie. Natürlich haben die keine Betriebsstoffe drin oder sowas, aber das Schwere an so einem Schlepper sind ja auch die Hauptmaschinen, die Hilfsanlagen, natürlich auch die Winde und eben auch diese großen Antriebe. Also wenn man mal wirklich gesehen hat im Internet, was diese kleinen Schiffskörper halt auch für immense Antriebsanlagen da unter Wasser hängen haben, also dann weiß man eben auch ungefähr, kann man sich glaube ich dann vorstellen, woher die Manövrierfähigkeit kommt.
Britta
00:04:29
Was ist denn jetzt das Neue an den Schleppern?
Konny
00:04:31
Na, was heißt neu? Also das ist ja immer, bei einem Schlepper ist es ja immer auch eine Frage des Designs. Es sind ja zum Beispiel RSD-Schlepper und ASD-Schlepper. ASD ist ja ein ziemlich altes Design, schon steht ja für Azimut Stern Drive. Heißt also, der hat 360 Grad drehbare Azimut-Propeller, so sagt man. Das ist in Abhängigkeit des Getriebeverlaufes, ist das so gekennzeichnet. Hat er wirklich am Heck und hat vorne auf dem Bug die Winde stehen. Das heißt also, daran kann man so einen Schlepper erkennen. Sieht eigentlich aus wie ein Schiff. Normal ist es ein bisschen höher. Dann kommen die Aufbauten, hinten kommt das Heck. Der hat hinten hinter dem Heck auch die Antriebe, nur eben Schraube und Ruder sozusagen kombiniert in einer Antriebseinheit und hat vorne auf dem Deck quasi, seine Schleppwinde, die er in der Besonderheit auch unter dem Deckshaus hindurch nach Achtern führen kann. Das ist also auch besonders. Man guckt also nicht auf die Winde. Die Winde sitzt unter dem Deckshaus und man hat dort quasi zwei Winden, sodass man auch notfalls eine Leine achter rausführen könnte und eine vorne, also sich längs verspannen könnte. Das ist so die Besonderheit bei dem Schlepper. Und der ist natürlich, ich sag mal, von den Abmaßen her sehr kompakt. 23 Meter lang, 12 Meter breit. Hat einen relativ geringen Tiefgang, was eben aufgrund der Größe und der Kraft eben auch erlaubt, in sämtlichen Hafenbecken, Ecken, die wirklich räumlich sehr begrenzt sind, gut zu manövrieren und gut zu arbeiten und eben die Seeschiffe entsprechend zu unterstützen. Und von der anderen Bauserie, die dort war, haben wir ja auch schon Fahrzeuge. Also sprich, die Fairply 98 und 99 sind jetzt gekommen. Und das sind diese Reverse-Stone-Drive-Schiffe, die verbinden quasi in den Manöver-Charakteristika so ein bisschen den Traktorschlepper, der also die Antriebe unter dem ersten Drittel vorne hängen hat, und die Winde quasi hinten, so ein bisschen mit den Manövereigenschaften eines ASD-Schleppers. Also alles Vor- und Nachteile. Der Schleppermann fummelt sich das so ein bisschen raus, für den ist das kein Problem. Und ich sage mal, diese Anforderungen hängen halt auch immer davon ab, was würde ich mit den Schiffen machen, wo würde ich die einsetzen, welche Power habe ich, welche Anforderungen gibt es mittlerweile in den Häfen. Natürlich auch einen gewissen Pfahlzug dann an uns, also ein gewisser Pfahlzug einfach auch fordern und dem muss man natürlich in irgendeiner Form auch gerecht werden. Also es ist schon immens, wenn man sich überlegt, dass so 25 Meter lange Fahrzeuge, die 13 Meter breit sind, dass die 80 Tonnen ziehen, das ist schon Wahnsinn.
Britta
00:06:48
Das ist die Pfahlzugkraft pro Schlepper, 80 Tonnen?
Konny
00:06:52
Das ist die pro Schlepper, ja.
Britta
00:06:53
Und gibt es auch neue Features in Bezug auf Sicherheit? Manchmal werden diese Schlepper ja auch als Unterstützung für die Feuerwehr zum Beispiel eingesetzt oder ähnliches?
Konny
00:07:02
Diese Möglichkeiten, natürlich haben die Schlepper in dem Fall auch. Sie haben diese sogenannten Firefighting-Systeme an Bord. Deswegen auch, wenn man das mal beobachtet, haben sie diese zwei rote Löschmonitore, sagen wir ja nicht Kanon, haben sie ja vorne. Das heißt, sie könnten auch notfalls Schifffahrzeuge in Brand, die in Brand geraten sind, halt auch die Außenhaut kühlen, Brände löschen und natürlich auch durchaus für solche Einsätze hinzugezogen werden. Weiterhin ist es eben auch so, dass die Fahrzeuge, was die Umweltverträglichkeit anbelangt, wirklich den neuesten Standard entsprechen. Das muss man ganz klar sagen. Also wer die beobachtet, wird da eigentlich kaum noch, auch bei unterschiedlichen Lastwechseln der Hauptmaschinen, kaum noch irgendwelche Rauchfahnen oder sowas sehen. Weil da auch Harnstoff, der mir zugeführt wird, damit die Abgase oben eben auch in der Konzentration so gering wie möglich gehalten werden. Und sie sind sehr, sehr gut im Verbrauch. Also wirklich Sparsam. Es ist einfach State of the Art, wie man sagt, das Neuste vom Neuesten. Schöne Fahrzeuge, gut verarbeitet, wirklich. Also kann man nicht meckern.
Britta
00:07:55
Wie ist denn das jetzt, wenn man so einen neuen Schlepper fährt? Wenn man einmal Schlepper fahren kann, kann man den fahren? Oder muss man da auch für trainieren, weil da jetzt so viele neue Features sind, dass man sich da erstmal dran gewöhnen muss?
Konny
00:08:07
Wir haben ja ein internes Sicherheits- und Qualitätsmanagementsystem, was natürlich ohnehin besagt, dass wenn du als neues Besatzungsmitglied der noch nie vorher auf so einer Art Fahrzeug warst, dein Dienst verrichtet hast, musst du natürlich entsprechend eingewiesen werden. Es ist jetzt ja nicht nur das reine Fahren, es sind ja auch die ganzen Sicherheitseinrichtungen, die an Bord sind. Die variieren ja auch von Schiff zu Schiff. Der Vorteil da ist wiederum, wir haben zum Glück schon so ein paar Typschlepper bei uns in der Firma, dass es relativ gleich ist, wenn du darauf kommst. Ich sage mal, wenn du erfahren bist als Schlepperkapitän und schon auf diesen Typen oder ähnlichen Fahrzeugen Erfahrung hast, ist der Einstieg aus meiner Perspektive gesprochen nicht sehr schwer. Nichtsdestotrotz haben wir auch den Fall gehabt, dass wir solche Fahrzeuge auch genau die gleichen nach Rotterdams verlegt haben. Da haben wir auch Kollegen zum Beispiel aus Spanien, die ja auch lange, lange Jahre einen völlig anderen Antrieb gefahren haben, nämlich den Voight-Schneider-Propeller und die halt da nochmal so ein bisschen, nennen wir es mal einen Refresher brauchten, nicht wirklich ein Training. Und da habe ich den auch ein paar Wochen zur Seite gestanden, um ihnen einfach mal zu zeigen, was kann so ein Stück, wo sind die Besonderheiten. Wichtig ist, dass man die Leistungs- und Einsatzgrenzen von so einem Fahrzeug. Kennt und damit umzugehen weiß, sage ich immer. Weil ein Schlepper, so salopp gesagt, aber es sieht ja auch immer gut aus, wenn man das so beim Ballett und sowas alles sieht und wie die Schlepper arbeiten, auch wie präzise. Das ist auch so. Ein Schlepper kann aber ein Werkzeug sein oder eine Waffe. Ist ja so. Also man hantiert ja, deswegen muss man sich immer bewusst sein, dass man in seinen beiden Händen, wenn man diese kleinen Joysticks sieht, die ja auch sehr niedlich aussehen, dann hat er fast 7000 PS in der Hand. Und da muss man wirklich wissen, wohin man welchen Hebel legt und mit ziemlich viel Feingefühl arbeiten, damit das auch entsprechend da ankommt, wo es hin soll. Aber da haben wir zum Glück wirklich gute, trainierte, erfahrene Kollegen, alles und da hilft man sich gegenseitig. Das ist völlig normal.
Britta
00:09:58
Welche Schlepper sieht man denn jetzt in Hamburg?
Konny
00:10:00
Wir haben die Fairplay 87 in Hamburg, die Fairplay 98 und die Fairplay 99. Das sind die drei.
Britta
00:10:08
Bitte unbedingt diese drei Zahlen merken, denn nach diesem Podcast kannst du was gewinnen. Du hast vorhin schon das Wort Schlepperballett gesagt, Hafengeburtstag. Was für ein spektakulärer Auftritt. Habt ihr dafür lange geübt?
Konny
00:10:28
Nee, wir haben es wirklich nur einmal vorher kurz durchgefahren. Ja, also die theoretische Vorbereitung mit der gesamten Choreografie und den Absprachen mit den Behörden und Herrn Bolte, dem Hafenlotsen, der das ja auch wirklich immer ziemlich akribisch ausarbeitet, das ist natürlich fünf, sechs Wochen mit Vorlaufzeit verbunden auf jeden Fall. Letztlich ist es aber so, dass wir die Choreografie einmal zugeschickt bekommen. Also ich verteile das dann auch immer gerne an die Kollegen. Dann ist es zum Standard geworden, dass wir uns an dem Tag relativ zeitig, also alle Schlepperballettkapitäne, sag ich mal, treffen. Und zwar auf dem Feuerlöschboot, auf dem Bürgermeister Westphal. Da mit einem schönen großen Bildschirm, dann gehen wir das einmal durch. Dann kann man sich natürlich vorstellen, das sind ja etliche Figuren. Du hast ja keine vier Hände, dass du nebenbei noch ein großes PDF-Format durchblättern kannst. Und deswegen haben wir uns das auch noch so ein bisschen zu Nutze gemacht, dass wir es eigentlich jedes Mal einmal kurz vorher durchfahren. Also man übt die Figuren, man guckt, wie es aussieht, wie dicht kann man dranbleiben. Wir haben ja auch immer relativ baugleiche Schlepper genommen, die also auch über die gleichen Antriebsanlagen und die gleiche Leistung verfügen, sodass nicht nur die Choreografie ziemlich gut aussieht, sondern dass die Abstimmung auch relativ gut und sauber erfolgen kann aufeinander. Weil jeder hat ja auch ein anderes Gefühl für sein Schiff. Auch wenn sie relativ gleich sind, sind ja auch alles nur Menschen. Und da muss man sich mal kurz auch untereinander aufeinander einstellen, weil es ja auch nie die gleichen Leute sind, die Schlepper fahren jedes Jahr. Das variiert ja auch.
Britta
00:11:56
Ach so.
Konny
00:11:58
Ja, ja. Okay.
Britta
00:11:59
Also jedes Mal andere Tänzer. Und wie war das jetzt, wenn ich das mal fragen darf, mit diesen bunten Farben? Wie macht ihr das, dass da so bunte Farben rauskommen?
Konny
00:12:09
Das wird im Vorfeld auf dem Achterschiff montiert. Und da fährt auch jemand mit, ein Pyrotechniker. Das wird wirklich professionell von einer Pyrotechnik-Firma installiert, überwacht und dann letzten Endes per Funk auch abgefeuert, damit das alles synchron in die Luft geht. Und auch da gibt es eine Reihenfolge, damit die Farben auch genau in dem Bild so erscheinen, wie es gewünscht ist. Also wir können jetzt nicht in der Endaufstellung uns einfach irgendwie nebeneinander stellen, nach dem Strom, wie wir uns das vorstellen, sondern da gibt es auch eine Anordnung für.
Britta
00:12:37
Okay, das ist ja sehr interessant.
Konny
00:12:40
Da steckt schon eine ziemliche Vorbereitung.
Britta
00:12:43
Ja, das glaube ich. Der Hammer war ja auch beim Hafengeburtstag, dass es eine riesige Bühne gab, die aber, so wie ich es verstanden habe, nicht fest verankert war, also die keinen Anker unten hat oder irgendwo festgemacht war, sondern die wurde die ganze Zeit von Schleppern gehalten. Das stelle ich mir ja richtig schwierig vor, vor allem konzentriert zu bleiben, wenn man etwas nur festhalten soll. Sehe ich das irgendwie falsch oder war das trotzdem spannend oder wie ging das?
Konny
00:13:09
Nö, das war schon spannend. Ich kann ja so aus erster Hand berichten, weil es muss ja auch für diese schwimmende Bühne immer sowas wie einen zuständigen Kapitän geben. Man kann sich ja vorstellen, oder hat ja gesehen, die Schlepper sind vorne und achtern richtig fest verspannt gewesen. Also quasi war das halt wie eine feste Einheit. Und in der Regel auf See ist es so, dann gibt es immer einen Schleppzugführer. In dem Falle nicht, weil es assistiert wurde. Deswegen war ich quasi auf dem Ponton als Tow-Master. Also als Schleppzug-Verantwortlicher. Wenn man da mal wirklich im Ursprung anfängt, also das wird auch wirklich sehr akribisch mit den Behörden gemeinsam, mit den Lotsen, mit der Wasserschutzpolizei, wird da auch ein richtiges Procedure, wie wir sagen, wird ausgearbeitet. Also ich musste quasi einen Ablaufplan erstellen. Wie machen die Schlepper fest? Wie ist unsere Kommandosprache? Wo genau soll die Barge nachher oder der Ponton liegen? Wir haben auch ein Navigations- und Positionierungssystem dort eingemessen auf dem Ponton, also so, dass die Schlepper auch auf einem kleinen Extra-Bildschirm, den die Lotsnehmer jedes Mal mitgebracht haben, zur Unterstützung wirklich sehen konnten, zentimetergenau, wie bewegt sich jede Ecke des Pontons. Weil wir haben ja direkt vor den Landungsbrücken gelegen, also mitten im Strom. Und der Strom setzt ja nie gerade auf so einem Ponton drauf. Der läuft ja auch mal so ein bisschen schräg an bei Ebbe oder bei Flut. Und da müssen natürlich die Schlepperkapitäne sich drauf einstimmen. Und die nächste Hürde, die so ein bisschen zu bewältigen war, wir haben ja auch ein Kabel rübergegeben an Land, also zur besseren Datenverarbeitung. Und man hat natürlich jetzt einen Abstand, sag ich mal, von 30, 40 Metern, aber dann nicht 100 Meter Kabel. Also das Kabel war wirklich so dünn an einer Schirmleiter befestigt, dass man da auch sehr behutsam mit arbeiten musste. Und dadurch, dass die Schlepper halt auch von ihrer Position aus nicht alles sehen können, gerade beim An- und Ablegen, war ich also da. Ich habe also die Schlepper eingewiesen, dass wir wirklich richtig auf die Position kommen, wo wir hin sollen, dass wir den Ponton sauber anlegen. Dass es also nicht so doll rappelt im Karton, wenn man da an die Pier kommt. Und natürlich auch bei so vielen Leuten an Bord muss es allein schon aus sicherheitstechnischen Gründen ja auch immer einen Ansprechpartner geben, auch für die Behörden und so, gerade für die Wasserschutzpolizei, intern an Bord auch. Aber ich muss sagen, auch an der Stelle nochmal ein großes Dankeschön auch an die gesamten Behörden, an die HPA, Nautische Zentrale, Wasserschutzpolizei und vor allem auch an die Lotsen. Das hat super funktioniert. Das macht unheimlich viel Spaß, weil die Leute alle auch gewillt sind, dass dieses Projekt soll allen Spaß machen. Sie wollen das alle vorantreiben. Das geht vieles auf einen kurzen Dienstweg. Reibungslos, sehr professionell. Hat mir ganz toll gefallen. War wieder mal super.
Britta
00:15:31
Hat mir auch ganz toll gefallen. Sehr, sehr schön. Und sehr beeindruckend. So eine Bühne mitten auf dem Wasser. Schon irre. Und dann, wie du schon sagst, muss sie ja festgehalten werden. Das ist vielleicht vielen auch gar nicht so klar, wenn man da so steht und einfach die Show genießt, dass da Schlepper das Ganze festhalten müssen.
Konny
00:15:52
Und vor allen Dingen geht es ja auch darum, der Zuschauer soll ja auch, also wir haben ja eine Probe im Vorfeld, wo es aber primär darum geht, welchen Blickwinkel haben die Kameras? Wie sind die Einstellungen? Wie ist der Ton auf die Rückkopplung? Weil das soll ja auch entsprechend sein. Und auf der anderen Seite hast du natürlich auch eine behördliche Vorgabe. Dass du aus Sicherheitsgründen auch den Landungsbrücken nicht zu dicht kommen darfst. Denn man muss ja wissen, während der Proben ist es ja auch noch nicht folgeschwert. Das heißt, da findet ganz normaler Fährverkehr statt. Und all das musste ja die Wasserschutzpolizei, hat das zum Glück auch sehr, sehr gut gemacht, in Absprache mit mir zusammen so ein bisschen den Verkehr bitten, dass sie auf uns Rücksicht nehmen. Zu den Auftritten selber haben wir ja Teil- bis Vollsperrungen gehabt, aber wie weiß man ja auch, was zum Hafengeburtstag auf dem Wasser los ist. Da muss man schon wirklich behutsam arbeiten und auch wirklich hingucken. Weil es sind eben viele Fahrzeuge da. Einige sind halt auch nicht immer entsprechend beleuchtet. Klar, wir kommen da mit einer großen Bühne irgendwo an. Der normale Schiffsverkerkehr läuft ja auch zum Teil noch weiter. Also das ist eine Verkettung von ganz vielen Informationen und Absprachen, die wie so Zahnräder auseinandergreifen müssen. Also man fährt da nicht hin und sagt, na, das ist so eine Bühne, wir machen die jetzt einfach fest, dann fahren wir da hin und dann wird das schon irgendwie. Also dann geht das garantiert nicht. Also da muss man wirklich minutiös Abläufe planen, Sperrzeiten beachten. Und selbst für die Schlepper, also so kann man sagen, wie schon erwähnt, da ist so ein Pamphlet geschrieben, wo du, also wenn ich dir das jetzt gäbe, sage ich mal, da könntest du lesen, okay, ich bin Schlepper, Bug oder Heck, also vorne oder hinten, auch die Bezeichnung muss man festkriegen und dann wüsstest du genau, wo wollen wir losfahren, wann wollen wir losfahren, wie läuft die Tide, ich wurde auch mit Wetter proaktiv versorgt von einem Wetterinstitut in Kiel, weil wir natürlich auch aus Sicherheitsgründen noch Vorgaben wegen des Wetters hatten, also wenn eine gewisse Windstärke überschritten ist oder sowas, kann man sich ja vorstellen, die Bühne hat ja auch eine ziemliche Windangriffsfläche. Das hat auch was mit Sicherheit der Leute zu tun. Also das muss man alles in die Waagschale werten, wenn man sowas plant. Und ob das wirklich stattfinden kann, weißt du manchmal erst drei Tage vorher. Dann kennst du das Wetter erst.
Britta
00:17:48
Irre, was da alles dahinter steckt. Das nimmt man ja als normaler Hafengeburtstags- Feierteilnehmer gar nicht irgendwie wahr.
Konny
00:17:57
Das soll man ja auch genießen. Ist ja auch gut so.
Britta
00:18:00
Ja, spannend, den ganzen Hintergrund zu hören. Vielen Dank.
Konny
00:18:04
Gerne.
Britta
00:18:04
Gab es denn jetzt auch noch besondere Einsätze, sowas wie Erstanläufe im Hamburger Hafen? Du hast ja gerade gesagt, im Hamburger Hafen ist immer viel los, auch gerade zum Hafengeburtstag, aber natürlich auch an den ganz normalen anderen 364 Tagen im Jahr. Hattest du da ein Highlight?
Konny
00:18:19
Was wir hatten, es wurden ja wieder Containerbrücken angeliefert für Container Terminal Altenwerder. Und das ist ja auch ziemlich besonders, weil das ist ja auch eine riesengroße Schwergutladung, die dort an Land rübergerollt werden soll. Und wir müssen sich das vorstellen, die sind ja auf Huckepack auf dem Rücken eines Schwerdungsschippes. Der muss damit ja auch zu einem gewissen Thiebenfenster unter die Köhlbrandbrücke durch. Dann geht er ganz normal an die Pier ran, da wird das alles so vorbereitet, dass man also die ganzen Securings und die Laschings da alles, womit er in die Ladung gesichert ist, auch atmet. Und dann hat er mit dem Heck sich an die Pier ran gelebt, vorne zwei Anker weggeschmissen, mit Schlepperhilfe sich positioniert und dann wurden die ja Zentimeter für Zentimeter von dem Schiff in der richtigen Höhe auf den Kai rübergerollt. Das ist natürlich auch so eine Sache, die man mit der Reederei, und da war ich auch sehr eng eingebunden im Vorfeld, so festlegt. Da geht es eben dann darum, wie ist der Ablauf, Wo sollen die Schlepper festmachen? Können die schiffbaulichen Strukturen das noch ab, wenn die Schlepper jetzt mit einem gewissen geforderten Pfahlzug da auch mal dran ziehen müssen? Mit den Lotsen muss man das vorher einmal absprechen. Also das ist immer wieder sehr interessant, weil es auch nie der gleiche Ablauf ist. Also so aus meiner Sicht. Du kannst ja nie sagen in der Seefahrt, ja, das haben wir schon zehnmal so gemacht. Das ist immer dasselbe. Du kannst ja schon hundertmal so gemacht haben. Beim hunderten und ersten Mal, es ist jedes Mal was anderes. Weil auch die Schwergutschiffe sind ja nie alle baugleich. Mal so als Kleinigkeit, um das zu nennen. Wenn du dann zum Beispiel sagst, na, wir haben immer vorne Backbaut die Schlepper festgemacht. Da können die Poller ja genug ab, weil das sind ja 80 Tonnen Schlepper und wir wollen mindestens 3 mal 70 Tonnen haben. Dann kannst du haben, dass beim nächsten Sperrgutschiff ist, die nicht baugleich sind, genau die Poller, wo du den Schlepper sonst immer festgemacht hast, das aber nicht abkönnen. Da musst du natürlich gucken, welchen Poller nehme ich jetzt. Sagst du vielleicht, okay, daneben steht auch einer. Ja, aber plötzlich ist der 5 Meter weiter weg und der Vorlauf des Schleppers liegt genau mit der Verbindung der Hauptschleppleine dann in der Klüse, wo er in Gefahr geht, dass er quasi kaputt geht. Also musst du entweder das Schleppgeschirr ändern oder du nimmst einen anderen Poller. Das sind nur Kleinigkeiten, aber an die muss man denken, weil im E-Fall sollen die Schlepper ja so unterstützen und eben mit ihrer Kraft, die sie dann eben auch entwickeln sollen. So Präsenz zeigen. Und das muss man auch entsprechend professionell dann halt mit allen vorbereiten, dass sie das wissen. Und natürlich kommen dann auch mal Nachfragen, ja, sind die Schlepper alle da? Wer ordnert die Schlepper? Wann sagt man Bescheid? Dass sie auch quasi mitfahren, weil da auch in der Verfügung gestanden hat, dass die Schlepper das Schiff eben auch schon weit vor der normalen Grenze, wo wir die Fahrzeuge sonst entgegennehmen, assistieren und quasi escortieren. Das war eine Vorgabe. Das muss man natürlich auch mit den Disponenten bei uns, also die ja bei Fairplay selber sitzen, ja auch entsprechend einplanen, weil auch da natürlich das Schiff kommt in den Hafen rein. Das ist ein gewisses Zeitfenster, wo das auch einen Sonderstatus genießt und entsprechend anderer Verkehr so zurückgehalten wird. Aber die normale Kundschaft der anderen Fahrzeuge läuft ja trotzdem weiter. Also du musst ja auch mit deinen Kapazitäten dann planen und das geht immer Hand in Hand mit der entsprechenden Abteilung, auch mit Field Operations bei uns sozusagen. Also das ist das macht halt Spaß, weil auch das ist immer was anderes. Kleine Herausforderung.
Britta
00:21:22
Ja, es gab ja auch einen Hamburg-Hafen-Livestream, fünf Stunden. Das hat ja ewig gedauert. Also dadurch, dass er jetzt im Archiv ist, kann man ja ein bisschen vorspulen. Aber wenn man den live geguckt hat, so wie ich, hat es schon sehr, sehr lange gedauert, bis das dann endlich soweit war, dass das Schiff auf der gleichen Höhe war wie die Kaikante, sodass man da mit diesen riesigen Fahrzeugen die Brücken rüberfahren konnte. Gigantisch. Ich war total beeindruckt. Ich habe aber auch lange gewartet, bis es losging, genau wie die anderen Tausenden von Leuten, die da alle zugeguckt haben. Das war schon spannend.
Konny
00:21:57
Und da muss man ja auch wissen, wenn du da halt ein gewisses Zeitfenster verpasst, dann kannst du erst nächsten Tag wieder oder zur nächsten Tide die Operation, ich sag mal, wieder fortlaufen lassen. Dann musst du wieder zurück, musst du notfalls wieder an die Pier und deswegen muss das wirklich so gut vorbereitet sein, dass es eigentlich nur noch heißt, okay, wenn die Höhe passt, dann fahren wir mal los, dann rollen wir die Ladung runter. Und auch da hast du ganz enge Windvorgaben, die ständig zu überprüfen sind, ständig einzuhalten sind. Dafür wurde natürlich der Kapitän extra nochmal beraten. Das war jetzt nicht irgendwie unsere Aufgabe von den Schleppern, aber, Naja, irgendwo sind wir ja alle mit im Spiel. Also es betrifft uns ja alle. Und wir wollen natürlich alle letzten Endes, dass es auch gut ausgeht und sauber gelingt und professionell vonstatten geht, ist ja ganz klar.
Britta
00:22:37
Kann ich mir total gut vorstellen, was man da, also jetzt wo ich es höre, was man da alles beachten muss, ist ja auch irre. Konny, ich erinnere mich ja total gerne an unseren Podcast Schlepperfahren ist cool Pauline war ja inzwischen schon im NDR mehrfach zu sehen mit ihrem Einsatz an Bord ich finde das immer total schön, Pauline zu sehen, weil sie auch so begeistert ist und ich freue mich immer so, wenn sie dann sagt ich habe den Traumjob gefunden jetzt würde mich natürlich interessieren, nach all diesen Dingen die man über Fairplay und diese Ausbildung gesehen hat. Werdet ihr jetzt von Auszubildenden oder Menschen, die bei euch eine Ausbildung machen möchten, überrannt? Oder gibt es überhaupt noch Ausbildungsplätze?
Konny
00:23:23
Also mit beruhigten Gewissen kann ich sagen, das ist für dieses Jahr gut keine mehr. Die sind alle voll. Offene Stellen hätten wir noch für 2027. Also wer sich da bewerben möchte, kann das auch durchaus gerne schon tun. Spätestens zum Anfang des kommenden Jahres. Und wir haben schon eine ziemlich gute Bewerberzahl, aber ich sag mal, es kann ja eigentlich nie zu viel sein, wenn man so will. Und was mich natürlich am meisten freut ist, gerade auch bei Pauline oder Marek, die haben da ihre Berufung gefunden und das kann ich auch so ein bisschen nachvollziehen, geht mir ja nicht anders, dass ich jetzt nach über 20 Jahren in diesem Beruf sagen muss, ich möchte nach wie vor nichts anderes machen. Also mir macht das total viel Spaß, es ist abwechslungsreich, es ist nie das Gleiche und, Ich möchte auch nicht zur Arbeit gehen und bedenken, oh, Mensch hätt ich bloss was anders gemacht oder so. Und das habe ich zum Glück nicht einmal gehabt. Und von daher sage ich immer, das ist ja eigentlich Glück. Wenn du einen Beruf hast, wo du hingehst und sagst, oh, den mache ich gerne, das fällt mir vielleicht auch nicht so zur Last, auch wenn es mal wirklich mehr zu tun gibt oder einfach auch Sachen, die gemacht werden müssen. Das ist, finde ich, schon ein Luxus und so ein bisschen Glückseligkeit. Und da kann ich wirklich sagen, Glück gehabt.
Britta
00:24:32
Naja, und du hast aber auch viel Verantwortung dabei, ne?
Konny
00:24:35
Ja, letztlich, na klar, auf jeden Fall. Ich sage immer, bei uns in den Teams oder sowieso an Bord, jeder hat ja ein Stück weit Verantwortung. Und heute kann jeder das alles mitgestalten und auch mitmachen. Und wenn man das Große und Ganze mitbestimmen möchte an Bord, also ich brauche genauso die Leute an Deck oder den Matrosen, wie der mich braucht. Und das ist so das Schöne. Und wenn man halt, finde ich, mit dieser Einstellung da so rangeht, so salopp sage ich immer gerne, wenn du dich selber nicht so wichtig nimmst, dann fällt dir das auch einfach, dass du einfach auf andere auch besser zugehst. Und gerade in der Kleinbesatzung ist es ja so, wenn du jetzt drei, fünf oder sechs Mann bist, wo du auf der NORDIC bist, da kannst du dir aus dem Weg gehen, wenn du das willst. Aber auch das ist ja nicht schön fürs Besatzungsgeflügel. Wenn du ein ehrliches, offenes Miteinander pflegst, das einfach auch so behertzigst und jedem so ein bisschen die Freiräume lässt und jeder einfach gewillt ist, das Beste zu geben und einen guten Job abzuliefern, dann ist das für nicht das Beste, was es gibt. Und das kann man auch als Kapitän beeinflussen und so ein bisschen mitsteuern. Kann man. Ist Arbeit, klar. Aber du arbeitest eben auch nicht mit Maschinen, sondern mit Menschen. Da muss man sich mit auseinandersetzen, tagtäglich. Ist so.
Britta
00:25:41
Ja, und ich durfte ja die beiden wunderbaren Menschen, Pauline und Marek, kennenlernen, falls du sie siehst, grüße sie ganz, ganz herzlich von mir. Aber gerne. Ansonsten würde ich sagen, ist das doch ein super Schlusswort, was du jetzt gerade gesagt hast. Vielen, vielen Dank für all die Eindrücke über die neuen Schlepper und von den Schleppern überhaupt. Ich freue mich sehr, dass du so viel erzählt hast. Vielen, vielen Dank dafür.
Konny
00:26:03
Ja, gerne, liebe Britta. Und gerne bis zum nächsten Mal. Bleib gesund.
Britta
00:26:07
Du auch. Bis denni, Tschüss. Heute hast du Konstantin Pohsin gehört. Er ist der Flottenkapitän bei der Fairplay Towage Group. Wenn du das Quartett von Fairplay gewinnen möchtest, also ein altmodisches Kartenspiel mit vielen Bildern und Details der Schlepper, dann schreib mir ein Mail mit den drei Nummern, die die neuen Schlepper von Fairplay haben, die in Hamburg zu sehen sind. Meine E-Mail-Adresse? Moin@brittas-hafen-podcast.de Ganz am Anfang hat Conny erzählt, er fährt nach Rostock zur Hansesail. Daran hast du wahrscheinlich gemerkt, der Podcast wurde schon vor einiger Zeit aufgenommen. Diesen Podcast produziere ich ja neben meinem normalen Beruf. Im Sommer übernehme ich auch ab und zu Urlaubsvertretungen und dann habe ich natürlich auch selber Urlaub. Trotzdem soll dieser Podcast ja alle zwei Wochen in deinem Feed erscheinen. Deshalb nehme ich manchmal Folgen auf und veröffentliche sie dann etwas später. Nach dem Podcast mit Uwe Altenbach über die STETTIN wurde ich zum Beispiel von Petra angesprochen. Was arbeitest du eigentlich? Liebe Grüße an Petra. Ich glaube, sie ist nicht die Einzige, die sich das gefragt hat. Hauptberuflich bin ich bei der Hoppe Marine angestellt. Ich arbeite dort in der Einsatzkoordination für Servicetechniker. Servicetechniker in Hamburg, in Polen, aber auch für weltweite Serviceeinsätze mit Servicepartnern oder Hoppe Kollegen an anderen Standorten. Nebenberuflich bin ich selbstständiger Tourguide und moderiere ab und zu eine Hafentour im Hamburger Hafen. Und ehrenamtlich bin ich zwar Mitglied bei der Stettin, dem Dampfeisbrecher, zahle dort aber nur den Mitgliedsbeitrag. Tolle Bilder von der Stettin gab es, als der Dampfeisbrecher in Sczcezin eingetroffen ist. Einen Link zur Seite von Sales Sczcecin habe ich dir in die Shownotes gelegt. Die alte Lady wurde fantastisch begrüßt. Ein Fairplay-Schlepper ist mit riesigen Fontänen vorweggefahren, so wie man das hier in Hamburg kennt, wenn der Bürgermeister Brauer vorwegfährt, wenn es einen Erstanlauf gibt. Ich freue mich jetzt auf deine Mail und hoffe, du freust dich über ein Quartett. Ich wünsche dir noch einen wunderschönen Tag. Bis zur nächsten Folge. Tschüss!

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